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Seligsprechung von Pater Richard Henkes

EEb7IErW4AAg7 3Das Wochenende vom 14./15. September stand ganz im Zeichen der Seligsprechung von Pater Richard Henkes. Der Pallotinerpater und NS-Gegner aus Ruppach-Goldhausen starb am 22. Februar 1945 im Konzentrationslager Dachau. Sein Gedenktag wurde auf den 21. Februar festgesetzt.

„Pater Richard Henkes, der zuletzt in der tschechischen Gemeinde Strahovice wirkte, ist bis heute eine Symbolfigur der deutsch-tschechischen Aussöhnung“, so Andreas Nick.  Der Auftakt zu den Feierlichkeiten von Pater Henkes fand in seiner Heimatgemeinde Ruppach-Goldhausen am Vorabend der Seligsprechung statt. Aus der Partnergemeinde Strahovice in Tschechien waren zahlreiche Gäste eigens angereist. Nach einer Pontifikalvesper wurden an der Kirchwand zwei Gedenktafeln enthüllt und von Bischof Bruno Ateba SAC aus Kamerun gesegnet. „Es war mir eine besondere Ehre“, so Andreas Nick, „bei den Feiern zur Seligsprechung von Pater Richard Henkes in seiner Heimatgemeinde Ruppach-Goldhausen dabei gewesen zu sein“.

LimburgDie am darauffolgenden Tag erfolgte Seligsprechung von Pater Henkes war die erste Zeremonie dieser Art im Limburger Dom. Wegen des großen Interesses – weit über 1000 Gläubige waren gekommen – wurde das Ereignis auf die Domplatte und in die Stadtkirche übertragen.

Weihbischof Thomas Löhr begrüßte die zahlreichen Gäste aus aller Welt vor dem Dom. Auch Andreas Nick gehörte zu den geladenen Gästen: „Es war eine feierliche und beeindruckende Zeremonie“, so Nick im Anschluss.

Prof. Manfred Probst schilderte den Lebensweg, der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch verlas im Auftrag des Papstes das Apostolische Schreiben, das Bildnis des neuen Seligen wurde feierlich enthüllt. Nach der Heiligsprechung von Katharina Kasper, Gründerin der Dernbacher Schwestern, am 14. Oktober 2018 im Vatikan zu Rom war die Seligsprechung von Pater Richard Henkes erneut ein besonderes Ereignis: „Ein großer Tag für meine Westerwälder Heimat und das gesamte Bistum Limburg“, so der heimische Abgeordnete Nick.