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Aktuelle Lage der CDU

image001 004Gegenüber seiner Heimatzeitung hat Andreas Nick zur aktuellen Situation der CDU nach der Entscheidung der Parteivorsitzenden zum Verzicht auf eine Kanzlerkandidatur Stellung genommen:

„Ich bedauere die Entscheidung von Annegret Kramp-Karrenbauer persönlich sehr. Gleichzeitig spreche ich ihr meinen Dank und Respekt aus. Sie steht in der Mitte unserer Partei und hat sich nach der Aufgabe ihres Amts als Ministerpräsidentin des Saarlandes als Generalsekretärin und Parteivorsitzende mit ganzer Kraft für die CDU eingesetzt.

Mit dem Verzicht auf eine Kanzlerkandidatur stellt Annegret Kramp-Karrenbauer erneut den Erfolg der Partei über ihre persönlichen Interessen. Da einzelne Teile der Partei ihrem Kurs nicht mehr folgen wollten, ist ihre Entscheidung nachvollziehbar. Wir müssen deshalb vor allen Personalentscheidungen ein für alle Mal überzeugend klarstellen, dass eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der AfD für jeden in der CDU inakzeptabel ist - auch wenn diese Klärung mit schmerzlichen Konsequenzen verbunden wäre.

Grundsätzlich teile ich die Auffassung, dass Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur wieder in einer Hand liegen sollten. Das ist historisch in der CDU auch der Normalfall. Spätestens nach einer erfolgreichen Bundestagswahl wäre dies dann auch wieder so. Personalfragen sollten jetzt zügig, aber nicht überhastet, geklärt werden, am besten im Konsens aller Beteiligten und - was die Kanzlerkandidatur betrifft - mit der CSU. Regierungserfahrung und die erwiesene Fähigkeit, Wahlen gewinnen zu können, sind ein Plus für denkbare Kandidaten.

Wer die CDU als große integrierende Volkspartei der bürgerlichen Mitte zusammenhalten will, muss in der Lage sein, die Partei in ihrer ganzen Breite glaubwürdig zu vertreten: christlich-sozial, liberal, wertkonservativ. Nur so werden wir die CDU als den entscheidenden Stabilitätsanker unseres Landes auch künftig mehrheits- und regierungsfähig erhalten.“