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Union fordert mehr Druck in Venezuela

borders 1296994 1280Anlässlich des ersten Jahrestages der Proklamation von Juan Guaidó zum legitimen Übergangspräsidenten Venezuelas haben die Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt, Peter Weiß und Andreas Nick einen Gastbeitrag beim Tagesspiegel veröffentlicht.

"Bereits seit einigen Jahren verfolgen wir die Entwicklung in Venezuela mit großer Sorge", so Andreas Nick. "Eine Wirtschaftskrise hat sich zu einer humanitären Versorgungskrise ausgewachsen. In einem eigentlich reichen Land leidet die Bevölkerung unter einem katastrophalen Mangel an Lebensmitteln und Medikamenten.

Der letzte traurige Höhepunkt dieser Krise in Venezuela war am 5. Januar 2020 der Versuch des Maduro-Regimes, gewählte Parlamentarier mithilfe von Soldaten am Betreten der Nationalversammlung zu hindern. So sollte die turnusgemäße Wiederwahl Guaidós zum Parlamentspräsidenten verhindert werden. Als Mitglieder des Deutschen Bundestages verurteilen wir dies aufs Schärfste.

Dass die Bischöfe des Landes in einem bemerkenswerten Neujahrsbrief den Rücktritt Maduros gefordert haben, ist von besonderem Gewicht. Ihr eindringlicher Appell zu einem politischen und gesellschaftlichen Neuanfang für das Land verdient die volle Unterstützung der internationalen Staatengemeinschaft. Deutschland und die EU müssen durch Dialogfähigkeit und diplomatischen Druck auf dem Weg dorthin zu einem Kontext beitragen, der nachhaltige politische Reformen  ermöglichen kann."

Hier können Sie den Artikel nachlesen: https://www.tagesspiegel.de/politik/interimspraesident-juan-guaid-union-fordert-mehr-druck-in-venezuela-krise/25463432.html